Français ItalianoWillkommen bei"High Tech - No Rights?"Kampagne für fair hergestellte Computer_______________________________________________________________________ Im Rahmen der ökumenischen Kampagne von Fastenopfer und Brot für alle wird die Computerindustrie als Arbeitgeberin genauer unter die Lupe genommen. Die meisten Arbeiterinnen und Arbeiter – viele davon sind junge Frauen zwischen 16 und 30 Jahren – müssen unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten . _______________________________________________________________________ AktuellesUnternehmen und Menschenrechte: Symposium von Fastenopfer und Brot für alle, 18. Oktober 2010In vielen Ländern ist die Bevölkerung mit Problemen konfrontiert, wenn ausländische Firmen vor Ort investieren. Denn die Einhaltung der Menschenrechte ist oft nicht gewährleistet. Ausgehend von einem konkreten Fall in Sierra Leone, beschäftigt sich das Symposium mit dieser Problematik.
Globaler Gedenktag für die Opfer bei FoxconnWährend Apple heute das iPhone der 4. Generation auf dem Markt lanciert, versammeln sich weltweit Menschen, um gegen die Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie zu protestieren und den 10 Foxconn-Arbeiter/innen aus Shenzhen zu gedenken, die in den vergangen Monaten Selbstmord begingen. mehr» Computerfirmen müssen Ausbeutung beendenAuf die Serie von Selbstmorden in der Belegschaft reagiert der chinesische Elektronikzulieferer Foxconn mit dem Versprechen einer Lohnerhöhung. Ein unzureichender Schritt, urteilen Fastenopfer und Brot für alle, die sich seit 2007 mit der Kampagne “High Tech – No Rights?” für faire Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie einsetzen. Weiterhin werden grundlegende Arbeitsrechte missachtet. Gefordert sind nun Apple und andere Markenfirmen. mehr» Die Stadt Zürich verpflichtet sich zu nachhaltiger BeschaffungDie Beschaffung fair hergestellter Waren ist seit dem 24. März 2010 für die gesamte Stadt Zürich verpflichtend. Mit der neuen gesamtstädtischen Richtlinie für eine sozial verträgliche Beschaffung, möchte die Stadt Zürich künftig keine Produkte mehr kaufen, die unter bedenklichen sozialen Bedingungen produziert werden. mehr» Arbeitsrechtsverletzungen und Kinderarbeit bei Apples ZulieferernAm 24. Februar veröffentlichte Apple seinen Bericht über die Einhaltung von Arbeitsrichtlinien bei seinen Zulieferern. Nebst Details über die Zusammenarbeit mit seinen Zulieferern enthält der Bericht Audits von 2009, Angaben zu den schlimmsten und häufigsten Arbeitsrechtsverletzungen sowie von Apple geforderte Verbesserungsmassnahmen. Zudem bestätigt die Firma in ihrem Bericht Fälle von Kinderarbeit bei drei ihrer Zulieferer. mehr» Öffentliche Beschaffung im Verbund: die Romandie machte es vorDas „Parternariat des achats informatiques romands“ (PAIR) ist schweizweit eine einzigartige Einkaufsgemeinschaft im Bereich der Mikroinformatik. Ihr sind die Westschweizer Kantonalverwaltungen von Genf, Waadt, Wallis und Jura, sowie Städte und Gemeinden wie auch öffentliche Institutionen, wie Spitäler, Universitäten oder Transportunternehmen angeschlossen. Auch die Stadt Genf, die bereits vor mehreren Jahren soziale Kriterien, wie die fundamentalen Kernarbeitskonventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) in ihre Beschaffungspolitik integriert hat, ist Mitglied. mehr» Sparmassnahmen bei DellIm Dezember 2009 kündigte Dell an, seine polnische Fabrik in Lodz, die rund 3'000 Menschen beschäftigt, an den taiwanesischen Giganten Foxconn zu verkaufen. Dies ist das Resultat einer Reihe von Sparmassnahmen im Jahr 2009. mehr» Bund bekennt sich zu sozialverantwortlicher BeschaffungSeit dem 1. Januar 2010 ist die revidierte Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen in Kraft. Ein wichtiger Schritt für den Bund. Er verlangt neu von seinen Anbietern, die im Ausland produzieren, dass diese die fundamentalen Kernarbeitskonventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) einhalten. mehr» Erstmals durchgeführtes PilotprojektMit der 2007 lancierten Kampagne „High Tech – No Rights?“ machten Fastenopfer und Brot für alle erstmals auf die prekären Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie aufmerksam. Begleitet von einer Postkartenaktion, forderten Tausende von Schweizer Konsument/innen von den Markenfirmen die Garantie minimaler Arbeitsrechte wie auch Arbeitertrainings. Einzig Hewlett Packard (HP) war bereit ein Pilotprojekt zu unterstützen. Zum ersten Mal wurde im Elektroniksektor nun ein Pilotprojekt zur Ausbildung von Fabrikarbeiter/innen in ihren Arbeitsrechten durchgeführt und abgeschlossen. mehr»
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